2. Tagung 

»Kunst zwischen den Konfessionen«

23.–25. Juni 2022

Stiftung Universität Hildesheim
Senatssitzungssaal (N 426)
Universitätsplatz 1
31134 Hildesheim
 
Konzeption und Organisation:
Maren Bienert (Hildesheim) und Andreas Kubik-Boltres (Osnabrück)

Um Anmeldung wird gebeten an:


 bienertm@uni-hildesheim.de 

Donnerstag, 23. Juni 2022

 

14.30 Uhr: Begrüßung
Meike Baader (Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Universität Hildesheim) 

 

14.45 Uhr: Einführung 

Maren Bienert (Hildesheim), Andreas Kubik (Osnabrück), 
Tobias C. Weißmann (Mainz) 


Moderation: Tobias C. Weißmann (Mainz)

15.00 Uhr: Maren Bienert (Hildesheim)
Rezensierte Religion, religiöse Rezension. Gegenseitige Wahrnehmungen von Kunst und Theologie 


15.45 Uhr: Kaffeepause

 



16.15 Uhr: Anna Niemeck (Marburg) 

Zum Kunstverständnis C.D. Friedrichs: »daß die Wege, so zur Kunst führen, unendlich verschieden sind« 

 

17.00 Uhr:  Martin Fritz (Berlin) 

Was bedeutet »Ästhetisierung der Religion«? Historische Beobachtungen und kategoriale Überlegungen 


17.45 Uhr: Pause

19.15 Uhr: Öffentlicher Abendvortrag

Jörg Bölling (Hildesheim) 

Päpstliche Musik in protestantischen Ohren. Zur Frage der »Transformation« des Römischen Ritus zwischen Konzeption und Rezeption um 1800 

  

 

Freitag, 24. Juni 2022


Moderation: Ian Cooper (Kent, GB)

9.15  Uhr:  Kerstin von der Krone (Frankfurt a. M.)

Über das Wesen des Judentums: Jüdisches Denken und jüdische Erziehung im 19. Jahrhundert 


10.00 Uhr: Andreas Kubik-Boltres (Osnabrück) 

Erziehung im Konfessionellen oder gegen das Konfessionelle? Der Streit zwischen Adolph Diesterweg und Christian Palmer 

 
10.45 Uhr: Pause
 

11.15 Uhr: Alexandra Axtmann (Karlsruhe) 

 »…um armen Kirchen mit geringen Unkosten zu würdigen Darstellungen heiliger Gegenstände zu verhelfen«. Religiöse (Volks-)Kunst des 19. Jahrhunderts in Serie 

12.00 Uhr: Mittagspause


14.45 Uhr: Domführung und Stadtexkursion

Moderation: Andreas Kubik-Boltres (Osnabrück) 


17.00 Uhr: Gemeinsame Lektüre und Diskussion

18.15 Uhr: Öffentlicher Abendvortrag
Maike Schult (Marburg) 

»Es ist schwer, die Götter zu wechseln«.
 Pluralisierungsprozesse in Dostoevskijs Roman »Die Dämonen« 

Samstag, 25. Juni 2022

 10.00–12.00 Uhr: Workshop der Netzwerkmitglieder (intern)

Abbildungsnachweis

Johann David Passavant, Die Heilige Familie mit Elisabeth und dem Johannesknaben, 1819, Öl auf Leinwand, 136,5 x 99 cm, Städel Museum Frankfurt am Main, Inv. 1342
Sixtinische Kapelle, Photographie, ca. 1890–1910, 203 x 262 mm, Rijksmuseum Amsterdam, RP-F-F01141-EN 

Ecce Homo (nach Guido Reni), vor 1873, Chromolithografie, auf Stanzspitze montiert, 9,8 x 6,3 cm, Sammlung Axtmann
Johann David Passavant, Die Heilige Familie mit Elisabeth und dem Johannesknaben, 1819, Öl auf Leinwand, 136,5 x 99 cm, Städel Museum Frankfurt am Main, Inv. 1342 

Digitale Auftakttagung

»Religion im Plural. Verhandlung religiöser Differenzierung in bildender Kunst, 
Musik und Architektur im langen 19. Jahrhundert«

11.–13. November 2021

Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
 
Konzeption und Organisation:
Tobias C. Weißmann und Christian V. Witt (beide Mainz)

Die Tagung wird digital via Zoom durchgeführt. 


Um Anmeldung wird gebeten an:
anmeldung-musikwissenschaft@uni-mainz.de

Donnerstag, 11. November 2021

 

14.30 Uhr: Klaus Pietschmann (Mainz): Grußwort

 

14.40 Uhr: Maren Bienert (Hildesheim) | Tobias C. Weißmann (Mainz): Religion im Plural? Zur Konzeption eines interdisziplinären DFG-Netzwerks

 

15.10 Uhr: Tobias C. Weißmann (Mainz) | Christian V. Witt (Mainz): Einführung

 

15.30 Uhr: Kaffeepause

 

16.00 Uhr: Keynote I

Gregor Wedekind (Mainz): Dem Endlichen einen unendlichen Schein geben. Caspar David Friedrichs Kunst der Wiedererweckung religiöser Gefühle

 

16.45 Uhr: Keynote II

Cordula Grewe (Bloomington): Selbst/Offenbarung in der romantischen Landschaft

 

17.30 Uhr: Pause

 

18.00 Uhr: Abendvortrag

Werner Busch (Berlin): Anti-Katholizismus und Protestantismus in der deutschen Kunst um 1800

 

19.30 Uhr: ›Get together‹ (wonder.me)

Freitag, 12. November 2021

 

9.00 Uhr: Irene Holzer (München): Die ›römisch-katholischen‹ Gesangsbücher im Spiegel der katholischen Spätaufklärung

 

9.30 Uhr: Wiebke Windorf (Düsseldorf): ›Religiöses Genre‹: Zur Neuerfindung narrativer Skulptur

 

10.00 Uhr: Ian Cooper (Kent): Theologie, Säkularisierung und Literatur um 1770

  

10.30 Uhr: Kaffeepause

 

11.00 Uhr: Richard Erkens (Berlin/Weimar): Zeremonie und Sakrileg. Christlich-religiöse Opernszenarien nach Wagner

 

11.30 Uhr: Klaus Niehr (Osnabrück): Komplementäre Gegensätze – Religion und Nation als Schlüssel zur Architektur des Mittelalters im 19. Jahrhundert

 

12.00 Uhr: Camilla Schneider (München): Lutherdenkmäler zwischen 1817 und 1917 als antikatholische Polemik

12.30 Uhr: Mittagspause

 


14.30 Uhr: Jonas Milde (Münster): PREUSSEN Singt GLORIA. Die Gesangbuchgeschichte Preußens zwischen Vereinheitlichung und Pluralisierung im sog. langen 19. Jahrhundert

 

15.15 Uhr: Manuela Klauser (Düsseldorf): Sternenglanz und Himmelszelt. Die Rezeption der Hagia Sophia in Bauten der Hohenzollern und der Wittelsbacher im 19. Jahrhundert

16.00 Uhr: Kaffeepause

 

16.30 Uhr: Leonie Matt (Mainz): Bildnerische und musikalische ›Kunstorganismen‹. Zur Bedeutung naturphilosophisch-theosophischer Vorstellungen bei Kandinsky und Webern

 

17.15 Uhr: Michael Thimann (Göttingen): Biblische Salonmalerei. Zur Historisierung, Sentimentalisierung und Ästhetisierung des Alten Testaments in der bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts

18.00 Uhr: ›Get together‹ (wonder.me)

19.00 Uhr: Abendvortrag

Arnulf von Scheliha (Münster): »so habe ich überall die Vielheit der Religionen und ihre bestimmteste Verschiedenheit als etwas nothwendiges und unvermeidliches vorausgesetzt« (F. Schleiermacher). Religion im Plural als Motor von gesellschaftlichen Differenzierungsprozessen

 

 

Samstag, 13. November 2021

 

10.00–12.00 Uhr: Netzwerkinterne Besprechung

Abbildungsnachweis

Caspar David Friedrich, Das Kreuz im Gebirge (Tetschener Altar), 1807/1808, Öl auf Leinwand, © Albertinum | Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 2197 D,
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Hans-Peter Klut
Michel Angelo Quaglio/Johann Adolph Darnstedt, Kölner Dom, aus Sulpiz Boisserées Ansichten, Risse und einzelne Theile des Doms zu Köln […], Stuttgart 1821, Tafel 3
Wilhelm von Schadow, Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen, 1842, Öl auf Leinwand, Städel Museum, Frankfurt am Main, Inv. 895
Gefallener Engel in der Hölle, Illustration zu Alberto Franchettis Oper Asreal (1888), Postkarte, Privatbesitz